Vita


Vita:


Geboren am 19. Januar 1931 in Malsch bei Karlsruhe.
Seit seiner Jugend beschäftigt er sich mit dem Zeichnen und Malen.
Sein Hauptthema ist überwiegend die Natur, auch Stillleben, meistens gegenständlich dargestellt.
Er bringt sich das Malen und Zeichnen selbst bei, nimmt Malunterricht bei Studienrat Koch in Malsch.
In den 50er Jahren wird er inspiriert von den Werken der Grötzinger Malerkolonie und der Kunstszene um Kutterer, Schnarrenberger, Hubbuch und Wachter.
In seiner Freizeit besucht er häufig die Orangerie in Karlsruhe und holt sich dort Anregungen von den Impressionisten, Expressionisten und den Kubisten, wie Picasso und Braque, die ihn bis weit in die 60er und 70er Jahre beeinflussen.
In den 60er Jahren bildet er sich weiter, nimmt in seiner Freizeit Malunterricht bei Kiwitz, Meier-Weingarten und Kornhas.
Er wird Mitglied des Postkunstvereins in Karlsruhe und beteiligt sich an Ausstellungen im In - und Ausland. Auch erhält er mehrere Preise und Auszeichnungen.
In den 70er und 80er Jahren unternimmt er mehrere Studienreisen nach Südfrankreich, Mallorca, in die Bretagne und die Normandie. In dieser Zeit entsteht eine größere Werkgruppe von Arbeiten. Bei der Farbgebung ist eine deutliche Beeinflussung durch Cézanne und van Gogh zu erkennen.
In diesen Jahren besucht er mehrmals seinen Malerfreund, den Kunsterzieher Alfred Straßburger bei Dorum an der Nordsee. Durch ihn kommt er mit graphischen Techniken der Radierung und der Monotypie in Berührung, die er für seine Landschaften verwendet.
In den 90er Jahren findet eine Weiterentwicklung statt. Mehr und mehr ist eine Umsetzung vom Gegenständlichen ins Abstrakte deutlich erkennbar, eine Verfremdung der Farben, Formen und Strukturen, die aber dennoch seine unendliche Liebe zur Natur, der Landschaft und seiner Heimat erahnen lassen.

Fritz Laible stirbt am 14. Juli 2016 in Karlsruhe


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